Roadtrip Cuba – Teil 4

Zeit für eine Wandertour!
Heute hatte ich Sturmfrei. Also mehr oder weniger. Die Mädels waren nämlich mal ohne mich unterwegs. Ihren Wunsch nach einer Reittour hatte ich abgelehnt. Mir sind meine eigenen zwei Beine lieber. Die sind nicht ganz so bockig.
Um neun war Start in die Tabakhügel um Vinales. Unsere Reisegruppe hat sich aus drei Deutschen, (ein älteres Paar aus Thüringen und ich) ein junges holländisches Paar und einen Belgier zusammen gesetzt.
Der Belgier konnte lustigerweise spanisch, holländisch, französisch, englisch und deutsch. Ein perfekter Übersetzer also.
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k-RTD_0929   k-RTD_0933     Zum Glück war es so früh noch nicht ganz so heiß, denn zwischen den Felder staut sich die Hitze besonders gut. Der Guide war früher selber Tabakbauer und führte uns durch die Felder zu seinen alten Kollegen. Im Gegensatz zu vielen anderen Touren wollte uns hier endlich mal niemand was verkaufen. Neben der Landschaft gabs den typischen kubanischen Bauern zu begutachten. Der örtliche Zigarrenroller hat uns dann noch alle mit so einem braunen Kotzbalken versorgt. Überraschenderweise hats ganz gut geschmeckt und ich hatte bis zum Ende was zu rauchen J
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Dieser nette Herr hier hat den halben Tag im Schatten gesessen und geraucht. Beim durchscrollen einer größeren Modelgruppe auf FB hab ich ihn dann nochmal gesehen. Die Welt ist trotz der knapp 8mrd Menschen sehr klein. 😀
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Da ich im Dschungel mit Zigarre aussehen wollte wie Fidel Castro musste eine kurze Selfierunde eingelegt werden.
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Den Nachmittag verbrachten wir mit einer spannenden Nancy-Suche. Die wollte nämlich „mal fix eine Wlan-Karte holen“. kam aber dann nicht wieder. In sorge durchkämmten wir Vinales bis sie uns, schwitzend durch die Gassen schlurfen, selber fand.Mittlerweile waren neue Leute angereist. Zumindest stand ein neues Mietauto neben unserem. Es stellte sich heraus dass es das arrogante Jigsaw Pärchen aus Havanna war. Das nennt man dann wohl glück. Allgemein ist Kuba sehr klein (für Touristen) Einige Leute haben wir später immer mal wieder getroffen. Zum Glück trennten sich die Wege von Jigsaw und uns wieder, da diese nach Cienfugos weiter wollten und wir erst einen kurzen Stop in der Schweinebucht gemacht haben. Damit lag und auch die längste unserer Autofahren bevor: Fünf Stunden über leere Autobahnen. Das ist nur spannend, weil es immer mal Schlaglöcher gibt denen man ausweichen sollte.
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Tschau Kakao, demnächst geht’s weiter!

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