Roadtrip Cuba – Teil 5

Theoretische Traumstrände.
Gute fünf Stunden sind wir jetzt gefahren. Den Tankstop hat mein Arsch sehr liebevoll aufgenommen. Als ich dem Tankwart signalisieren wollte, er soll mal vollmachen stierte er aber nur auf meine Buttons an der Tasche. Dort ist nämlich u.A. eine Swastika.
„Nazi?!“
fragte er sichtlich nervös.
Ich schmunzelte und erklärte ihm was er da sieht. Das fand er ziemlich lustig, auch wenn er es wohl nicht verstand. Wir wollten mit Karte zahlen, was natürlich mal wieder nicht ging.
„No Connection“ Jaja am Arsch.
Weiter auf einer schnurgeraden Landstraße richtung Playa Larga. Ein kleines Dorf mitten in der Schweinebucht.
Am Strand sieht man noch ehemalige Festungsanlagen die zum Mülleimer umfunktioniert wurden.
Unser Hostel war direkt am Meer gelegen und hatte eine recht chillige Dachterasse.
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In Vorfreude auf die tollen einsamen Traumstrände rannten wir zum Strand…und waren entsetzt. Das Wasser war tiefbraun.
Unsere Gastmutti erklärte uns dass wohl gerade ein Chemiewerk leergepumpt wird, und durch den Fluss ins Meer kommt. Tolle Wurst.
Zusätzlich kamen von überall Strandhunde auf uns zu.
Etwas frustriert kehrten wir zum Haus zurück und genossen immerhin den Sonnenuntergang.
Zumindest solang bis die Mücken kamen. Die wurden schnell zur Plage und Mückenstiche im oberen zweistelligen Bereich begleiteten uns den restlichen Urlaub.
Die Nacht war irre heiß, weil sich irgendwie keiner traute die Klima anzuschalten. (warum eigentlich nicht?!)
Ich wollte extra früh aufstehen um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Nach 5 Minuten hab ich das ganze abgebrochen weil mit laufend Hunde ins Bild gerannt sind. Zusätzlich hatte ich nach kurzer zeit 12 weitere Stiche.
Es sollte heute in die Zapata-Sümpfe gehen. Man riet uns viel zutrinken einzupacken und Mückenspray in Literflaschen zu tragen. Unser Guide hatte lange Hosen an…er wusste wohl warum.
Nach gut 30 Minuten Fahrt stießen wir auf einen korallenartigen Boden. Dieser findet sich überall in den Sümpfen und das laufen darauf ist eine heikle Angelegenheit.
Ab und an findet man Höhlen..und Hohlenbewohner. Die Krabbe Sebastian hat es uns angetan J Völlig ohne Angst krabbelte sie unserem Guide hinterher und zwickte ihm ins Hosenbein. Dieser streichelte Sebastian sanft bis er abließ.
Love is in the Air <3
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Fledermäuse, Taranteln, Schlangen…hier war alles vertreten.
Unsere Wanderung führte uns schließlich an eine Lagune. Kaltes klares Wasser - 29 Meter tief.
Absolut. Wir hatten eine Rollei Action Cam - mit der ich den ganzen Urlaub schon gefilmt hatte. Ich wollt spektakuläre Aufnahmen aus der Lagune liefern, also filmte ich beim Schwimmen weiter
 
Ich weiß nicht warum, oder wie...aber die Kamera hat es nicht wieder bis ins Auto geschafft. Vermutlich hab ich sie beim Umpacken irgendwo liegen gelassen. Fuck.
Alle Aufnahmen waren damit Geschichte.
Damit war meine Laune erstmal am Tiefpunkt. Zum Glück gings am nächsten Tag weiter nach Trinidad.
Tschau Kakao! Demnächst gehts hier weiter.
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